Freitag, 1. März 2019

So wird das Halbmarathontraining zum Kinderspiel

wer lieber guckt, statt liest, hier meine Buchrezension auf Youtube 

Ach ja, die Laufsaison hat begonnen und somit vielleicht auch die Suche nach einem neuen Trainingspläne für euren Halbmarathon?
Dann habe ich heute genau das Richtige für euch
Denn ich möchte euch ein Buch vorstellen, welches euch spielend bei der Vorbereitung für die berüchtigten 21km behilflich ist!

Ich rede hier von dem Buch "Halbmarathon", welches von Andreas Butz verfasst wurde.

Andreas Butz ist ein wahrer Guru wenn es ums Laufen geht. 2010 gründete er die Laufcampus-Akademie und half seither zahlreichen Sportarten erfolgreich über die Ziellinie... Nicht nur das, er selbst nahm bereits an über 130(!) Marathons teil. Der Mann hat Ahnung...

Die Trainingspläne 
Aber zurück zum Buch, Herzstück sind die Trainingspläne, die sogar in 2 Variationen daher kommen. Einmal könnt ihr euch nach der klassischen Laufcampus-Methode vorbereiten (diese wird im Buch ausführlich beschrieben) und einmal (für die Sprinter unter euch) nach dem HIIT-Prinzip, wobei hier vermehrt der Fokus auf die Tempotrainings gelegt wird.
Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können mit den Plänen trainieren, da beinahe jede Zielzeit vorhanden ist.
(wichtig am Rande: das Training bezieht sich auf die letzten 3 Monate vor dem Wettkampf)

Die Laufcampus-Methode
Wie bereits erwähnt hat Andreas Butz die Laufcampus-Akademie gegründet, welche auf der gleichnamigen Methode basiert.
Ihr habt noch nicht davon gehört? - kein Problem, denn im Buch wird die Methode ausführlichst erklärt, sodass ihr wirklich schnell verstehen könnt, wo der Hammer hängt sogar ich habe es sehr schnell verstanden.

Ernährung
Meiner Meinung nach ist das Buch ein wirklich guter Allrounder, da es neben der Trainingskomponente auch auf die Ernährung eingeht.
Besonders vorm Training oder gar vorm Wettkampf ist der richtige Treibstoff unerlässlich für gute Leistungen und hier bekommt ihr wirklich wertvolle Tipps!

Ausrüstung
Ja ja, wer kennt sie nicht? - und liebt sie... Die kleinen Helferchen, die den Trainingsalltag schöner und leichter machen 珞 Falls ihr noch keinen Plan habt, welche Schuhe oder Pulsuhren für euch infrage kommen, in diesem Buch werdet ihr auf eure Kosten kommen! Ausgewählte Produkte rund um den Laufsport führt Herr Butz auf!

Stabi-Training
Hand aufs Herz, wer von euch macht regelmäßig Übungen für die Stabilität? Na, schlechtes Gewissen? Dann schaut euch das Kapitel über Athletik-Training an! Auch hier findet ihr Inspiration für die sonst unbeliebten Übungen....

Fazit
So meine Lieben, wie ihr sehen könnt bietet das Buch "Halbmarathon" eine Fülle von Tipps und Tricks, sowie wertvolle Informationen rund um euren ersten Halbmarathon!
Ich bin wirklich begeistert davon und bin sicher, dass auch ihr voll auf eure Kosten kommen werdet!
Schon jetzt weiß ich, dass ich die nächsten Halbmarathons mit diesem Buch absolvieren werde! Ihr auch?

Ich hoffe ich konnte euch helfen, den perfekten Trainingsplan für euren 21km Lauf zu finden.
Bis dahin Keep On Running✌

Dienstag, 8. Januar 2019

Erstmal ein Frohes Neues...

… und mit dem neuen Jahr beginnt auch gleich die Meckerei 

Aber hier für die Leseratten unter euch
Ist es euch auch aufgefallen, dass besonders zum Jahresanfang die Werbetrommel für diverse (Online-)Fitnessprogramme gerührt wird?!
Nun jetzt könnte man denken: Boa Vanessa, was hast du denn damit zu tun? Lass die doch machen!
Klar denke ich mir das, aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass auch ich meine Erfahrungen mit diesen (Leer-)Versprechungen gemacht habe...
Ihr merkt es schon, die Terminologie wird langsam nicht mehr so wohlwollend.
Zurecht denke ich....
Aber lasst uns einen Blick in die Vergangenheit werfen:
Wir schreiben das Jahr 2015 und ich steckte zu dem Zeitpunkt kopfmäßig noch ziemlich tief in der Essstörung (Kalorienwahn, Gewichtsphobie und und und). Da schien sich plötzlich ein Licht auf zu tun und ich schöpfte Hoffnung, dass diese psychischen Leiden ein Ende haben könnten (oh, wie naiv ich doch war...) - nämlich in dem Moment, als ich das erste Mal von einem Fitnessprogramm einer jungen Bodybuilderin und Youtuberin hörte. *hust* Ihr wisst wen ich meine *hust*
Das Programm versprach, dass man in den nächsten 3 Monaten zu einem gesunden, fitten Körper gelangt UND dass man ein gesundes Essverhalten lernt.
Ohne groß zu überlegen kaufte ich mir dieses 12-Wochen Programm und versorgte all meine Medien mit damit -  ALLE!!!
Und ich war begeistert: kein Kalorienzählen, alle Portionen "perfekt" auf mich angepasst und, jetzt kommt der Burner, einen Cheatday! Ein Tag, an dem ich alles essen darf, was ich will.... ALLES!
Das klang wie ein Traum für mich - und die Hoffnung, meine Essstörung endlich loszuwerden.
Wie gerne würde ich jetzt schreiben: Wow, ich habe es geschafft - ich bin fit und gesund und habe mein Essverhalten normalisiert.
Leider kann ich aus heutiger Sicht nichts positives in dieser Hinsicht sagen...
Aber schauen wir uns das Konzept mal an:
Die 12 Wochen werden unterteilt in 3 Phasen, also jede Phase erstreckt sich über 4 Wochen.
Phase 1: Slow-Carb (nennen wir das Kind beim Namen: low-Carb)
Hier nehmen wir, außer zum Frühstück, nur kohlenhydratarme Lebensmittel zu uns. Als Resultat heißt das auch ein knackiges kcal-Defizit! Man munkelt dass es in Phase 1 um die 1.200kcal sind.
Daraus resultiert natürlich eine Abnahme.
Ach ja, einmal die Woche darf man cheaten, also einen Tag das essen, worauf man Lust hat.
[Anmerkung: bei 1.200kcal - dazu noch low carb - scheint es wohl wenig verwunderlich, dass man an diesem Cheatday gerne mal über die Stränge schlägt - leicht zerschießt man sich so das Kaloriendefizit, was man sich in der Woche "erarbeitet" hat. Außerdem fällt es nicht leicht, am nächsten Tag wieder diszipliniert seine Magerkost zu essen.]
Phase 2: Moderate-Carb (naja)
In Phase 2 dürfen Kohlenhydrate auch nach dem Training verzehrt werden. (Zum Thema Sport lasse ich mich gleich noch aus, ich bitte um etwas Geduld...)
Auch wenn der KH-Anteil etwas erhöht wird, so ist dieser noch extrem niedrig.
Und es wird empfohlen, statt eines Cheatdays ein Cheatmeal zu essen. Macht Sinn, ist aber Sch***e.
Um nur ein Cheatmeal zu essen, waren meine Gelüste einfach noch zu groß, als dass ich mich  mit nur einem Döner zufrieden hätte geben können... (Und ja, anderen Erfahrungen zufolge ging es nicht nur mir so) Bei dem Kaloriendefizit sind Gelüste kein Wunder...
Phase 3: Normal Carb
So Leute, in Phase 3 dürft ihr Kohlenhydrate nun zum Frühstück, nach dem Training UND zu Mittag essen. Jetzt denkt ihr bestimmt: oh klasse, ist doch super!
Naja, für Leute, die von 30gr Reis (Rohgewicht) zu Mittag satt werden ist das auch klasse, aber für eine junge, agile Frau ist das eher blöd, weil 30gr Reis eben nicht satt machen...
(Kleiner Vergleich: in meiner heutigen Zeit mit high carb muss da schon ein 125gr-Beutel Reis her zu Mittag. Plus Gemüse....
Und nun zum Training, eh, "Training"
Pro Woche wird in allen Phasen 3 Mal für 30min gesportelt. Entweder @home oder im Gym.
Die Option entweder zuhause oder im Fitnessstudio ist schon cool, so ist maximale Flexibilität gegeben! Also keine Ausreden! Aber im Ernst, Ausreden sind für diese Workouts echt nicht nötig, da diese 30 Minuten normalerweise zu meinem Aufwärmprogramm gehören und nichts mit Sport zu tun haben... Für absolute Anfänger, die wirklich Gewichtsprobleme haben oder nichts über Sport wissen, ist das in Ordnung. Aber für Fortgeschrittene ist das leider zu schwach. Generell sind 90min Sport pro Woche (Autsch!) echt zu wenig, wenn man einen gesunden Lebensstil anstrebt. Klar, man soll sich ja auch im Alltag bewegen, aber diese 90 Minuten ernsthaft als Sport zu bezeichnen … das tut dem Sportlerherz sehr weh. 
Was war nun das Ende vom Lied ? (Ja, wir sind immer noch auf den Spuren der armen, hilflosen Vanessa, die versucht hat 2015 ihr Leben zu verändern mit Hilfe eines Online-Fitnessprogrammes...)
Das Ende war der Anfang, denn nach den 12 Wochen hat sich leider nicht viel getan. Schnell bin ich nach den 3 Monaten wieder in alte Muster verfallen und ich denke, dass diese Gründe dafür infrage kommen:
1. zu wenig Kalorien
   Durch das Kaloriendefizit, was in dem Programm ja einkalkuliert war, kam an den Cheatdays der      Heißhunger und löste das Defizit in Luft auf.
2. Sport
    Die Workouts erinnerten eher an ein Aufwärmprogramm und waren leider nicht anstrengend
    genug... also konnte ich keine Fitness weiter aufbauen.
3. Küche, Kochen, Spülen
   Klar, wird vorgeschlagen, die Mahlzeiten vorzukochen. (Habe ich auch gemacht) Aber trotzdem
   hatte ich nur das Gefühl in der Küche zu stehen. Hat man einen gefüllten Tagesablauf erweist sich
   der Menüplan als eher problematisch. Obwohl einige Rezepte echt lecker und kreativ sind.
4. Am Ende zu wenig Kohlenhydrate
    Natürlich muss ich niemand high carb ernähren! Aber niemand muss auch nur 30gr Reis zu Mittag
    essen. Und noch wichtiger: niemand muss abends auf Carbs verzichten! Aber leider waren alle
    Rezepte für abends low carb - was ja indirekt heißt, dass man abends keine Carbs essen dürfe - was
    ja bekanntermaßen Bullshit ist 
Am Ende habe ich viel Geld für wenig Ergebnisse gezahlt... und deshalb hier ein Rat Leute:
Glaubt nicht allen "Ernährungsexperten". In der heutigen Zeit wird über Social Media viel Werbung gemacht, Werbung für gute Sachen - und auch für schlechte...
Ich will hier niemanden zu nahe treten, aber wenn jemand ein Programm vermarktet und selber offenbar Probleme hat, sein Konzept umzusetzen, dann sollte man sich als Verbraucher mal Gedanken machen, ob das alles so richtig ist...
Auch ich war zu leichtgläubig und habe meine Verantwortung abgegeben, in dem Glauben, meine Essstörung zu besiegen... Doch es wäre zu einfach gewesen! Alles braucht Zeit, besonders die Heilung einer solch schwierigen Krankheit...
Ich hoffe,dass ich euch ein wenig die Augen öffnen konnte! Vertraut nicht jedem!
Bis dahin
✌KEEP ON RUNNING✌

Montag, 8. Oktober 2018

ZIEL ERREICHT...

Gestern war es endlich so weit: Tag X

Der Tag, den ich seit gut einem Jahr sehnlichst herbei gewünscht habe: der 07.10.2018!

Endlich konnte ich mich dem stellen, wofür ich monatelang trainiert habe, Woche für Woche, Kilometer für Kilometer... den berüchtigten 21km, die mich quer durch Köln geführt haben.

Alles fing gestern um 5:00 Uhr morgens an - Wecker klingelt (aber der war unnötig, da ich schon länger wach lag) Mein Mann und meine beste Freundin, samt ihrem Mann sollten mich nach Köln begleiten. Also durften auch sie entsprechend früh in den Tag starten 😆

Allerdings bekam ich keinen Happen runter, außer 3 Datteln, die Aufregung war einfach zu groß. Obwohl ich mir einredete, dass alles wie immer sei: ein langer Sonntagslauf in der Früh^^ - mit dem dezenten Unterschied, dass ich NIE um 5:00 Uhr aufstehen würde um einen LDL zu machen, geschweige denn dafür knapp 80km nach Köln zu fahren😂 Ich schätze, dass diese beiden Faktoren (und die Tatsache, dass dieser lange Lauf mal so eben 21,0975 m lang sein wird) mich daran hinderten, locker und flockig in den Tag zu starten...

Naja, jedenfalls quetschten wir 4 uns, samt Hund Freddy ins Auto und waren um 6:10 Uhr auf der Bahn - ab nach Kölle.... begleitet von Nieselregen und Nebel und Kälte 😑 aber ganz ehrlich, mir war eh alles egal an diesem Morgen, ich versuchte einfach nicht durchzudrehen...

Nachdem mein Mann einen Parkplatz gefunden hat, ging es direkt zum Startplatz, wo bereits Musik dröhnte und zahlreiche Läufer versammelt waren... Ja, mein Puls stieg immer mehr in die Höhe... der Höhepunkt meines Herzschlages war erreicht, als ich mich am Startbereich in meinen violetten Startblock einordnete. (JA, es war der letzte Startblock... mit der Zielzeit 2:45 Uhr)

Um 8:30 Uhr ging es dann los... für den ersten Startblock. Ab da wandelte sich meine Aufregung in Energie um, da ich endlich los wollte. Die Minuten bis mein Block an den Start durfte waren schier unendlich. Im Kopf ging ich nochmal alles durch, meine Pace, meine Sorgen zu kollabieren (kein Scherz!) und die Tatsache, dass meine Bein-OP gerade mal 2 Monate her ist... aber egal, dann ging es plötzlich los:
Der Countdown startete und meine Garmin war bereit. *PENG* Jetzt war es so weit! Ich startete mit einer 7er Pace, da sich am Anfang ja eh alles ein wenig staut, zu kleine Gasse für zu viele Läufer. Aber egal, ich sollte noch dazu kommen, richtig los zu laufen! Und das passierte ab nach dem ersten Kilometer. Ab da pendelte ich mich auf eine 6:40er Pace ein, die ich auch gut 15km halten konnte! YAY, die ersten Kilometer flogen förmlich an mir vorbei. es ging mir so viel durch den Kopf:
Schaffe ich die 21km? Was machen meine "Begleitleute" ? Werde ich sie nachher finden? Ich habe mir aber kein einziges Mal die Frage nach dem "Warum" gestellt. Ich liebe Laufen und die Herausforderung! Ich liebe es, an meine Grenzen zu gehen! (Was mir an diesem Tag ausgezeichnet gelungen ist!)

Ich lies mich auf den Lauf und die Distanz voll und ganz ein, genoss es sogar, die jubelnden Menschen zu beobachten und mich von der Stimmung mitreißen zu lassen! Eine Stimmung, die mich einfach so über den Asphalt schweben lies, denn genau so habe ich mir den Halbmarathon vorgestellt! Überall waren Leute mit Schildern und Kinder, die abklatschen wollten^^ mega süß!

Die Strecke war auch einfach super zu laufen, wenig Steigung und feste Straßen. (Ohne Löcher und so^^)

Wie gesagt, bis Kilometer 15 lief alles easy! Aber klar, irgendwann lässt die Kraft nach und die Gehpausen schleichen sich ein 😅 Somit wechselte ich zwischen Laufen, Gehen, Laufen und Gehen... Aber die letzten paar Kilometer(chen) bis zum Ziel wurden echt super schön. Überall feuerten dich Menschen an, riefen mir zu: "Vanessa, du schaffst das, loooos!". Und das setzt echt ungeahnte Kräfte frei! Somit konnte ich die letzten 500m bis zum Ziel nochmal Vollgas geben und rauschte an dem einen oder anderen Läufer vorbei! Da vorne ist es doch, das Ziel - MEIN Ziel! Da vorne ist das, wofür ich  monatelang trainiert habe! Das Ziel - das Ende von 21,0975 m... und meine Familie, die dort auf mich wartete! Naja, nach 2:23h wurde es auch Zeit, oder nicht ?😅 Im Ziel bekam ich meine Medaille. *FREU* Mit Stolz trug ich sie um den Hals!

Mädchen mit Medaille
Fertig, aber überglücklich! Mit Tränchen...
Inzwischen kam auch noch meine Mama, ihr Freund und mein kleiner Bruder dazu. Somit hatte ich ein richtiges Empfangskomitee am Start 😎 Und mein Brüderchen überreichte mir sogar einen kleinen Pokal ❤ Ich war einfach glücklich - und stolz, dass ich mein Ziel doch noch erreichen konnte, trotz OP. Dank der Unterstützung von meinen lieben Menschen, die immer für mich da sind/waren. Vielen Dank an euch ❤❤❤❤

Doch wie geht es nun weiter?

Naja, erstmal erholen 😆da mir alles, ALLES weh tut, ist es keine schlechte Idee, diese Woche die Laufschuhe abkühlen zu lassen.

Doch ein ist klar: Nach dem Halbmarathon ist VOR dem Halbmarathon^^ denn jeder Kilometer zählt! ❤

Samstag, 1. September 2018

Free yourself

Ganze 6 Wochen war sie mein treuer Begleiter. Ganze 6 Wochen habe ich mit ihr gelebt, geschlafen und gelitten... meine hocherotische, fleischfarbene Kompressionshose😂

Doch seit gestern ist all dies Geschichte, denn gestern hatte ich einen Kontrolltermin bei meinem Arzt, der mir nun bestätigte, dass ich diese edle Stück Stoff nun ablegen darf^^ Gesagt, getan... und ganz ehrlich... ich vermisse sie kein Stück^^  #freeyourself

Die erste Zeit konnte/wollte ich nicht darauf verzichten, da ich das Gefühl hatte, dass diese Hose alles zusammen hält, also die "Innereien" meines operierten Beines😂

Doch die letzte Zeit wurde mir die Hose einfach zu lästig -.- besonders nachts... wer schläft bei gefühlten 30°C bitte mit einer Strumpfhose?! Ja, niemand...

Doch nicht nur die Hose bin ich nun endlich los, auch bestätigte mir der Doc, dass ich offiziell nun wieder mit Laufen beginnen kann bzw. darf *YAY* (Es ist ja nicht so, dass ich bereits 3mal Laufen war *hust* nein, ich doch nicht ;P )

Jedenfalls bin ich mega happy, dass ich die Buchse los bin und meinem Sport wieder nachgehen darf^^

*Keep on running*

Freitag, 24. August 2018

Aller Anfang ist schwer...

Heute war es nach ganzen 5 Wochen endlich wieder so weit:
MEIN ERSTER LAUF nach soooo langer Zeit. Wie sehr habe ich das vermisst...

Ich muss zugeben, dass es die letzten Wochen echt hart war auf den Laufsport zu verzichten. Da sieht man mal, wie langsam die Zeit vergehen kann, wenn man etwas so sehr herbei wünscht 😢

Ich wusste ja, was mich erwartet, als der Arzt sagte, dass ich mindestens 4 Wochen auf Sport (besonders auf Laufsport *würg*) verzichten muss. Klar, dachte ich mir, gar kein Problem...
Ehm, ne...
Sommer, Sonne und viele aktive Läufer, die man umherflitzen sieht, machen es einem nicht gerade leicht! Im Gegenteil, das steigert nur die Sehnsucht, sich auch so auf dem Asphalt verausgaben zu wollen 😑

Umso schöner ist es, dass die Zeit nun wieder gekommen ist, in meine Laufschuhe zu schlüpfen
und Kilometer zu reißen (oder es zumindest zu versuchen).

Ich will es diese Woche noch langsam angehen und erst Mal schauen, ob die postoperativen Schmerzen (ja, nach 5 Wochen tut es noch weh) es überhaupt zulassen, das Laufen wieder zu beginnen.
Doch die erste Bilanz ist durchaus ermutigend: ich habe 6km geschafft 😎zwar in einer erbärmlichen Zeit von knapp 45 Minuten, aber um Zeit soll es gar nicht gehen^^ Ich habe heute gesehen, dass ich wieder beginnen kann mit meinem Lauftraining und das ist momentan alles was zählt!
Am Sonntag werde ich noch Mal einen lockeren Lauf machen und ab nächster Woche mit meinem Halbmarathontraining fortfahren - JUHU

Denn bis Oktober ist es nicht mehr lang...

Bis dahin *Keep on Rnning*


Mittwoch, 8. August 2018

Von Laufentzug, Schmerzen und Kompressionshosen...

Ja, ich weiß, mal wieder herrscht hier eine gehende Leere auf diesem Blog... über 4 Wochen ist mein letzter Eintrag her. Oh ja, ich spüre förmlich die vorbei ziehenden Heuballen 😆

Ne Leute, jetzt mal Spaß beiseite, denn der Grund für meine lange Abstinenz ist da doch etwas ernster...

Ich habe lange überlegt, ob ich auf diesem Blog über meine OP berichten soll oder nicht. (Naja, mit der Erwähnung der OP grad eben habe ich es ja getan^^)

Ja, heute vor genau drei Wochen legte ich mich unters Messer... und genau vor drei Wochen, naja, dreieinhalb, war ich das letzte Mal Laufen... (Ich sterbe bei dem Gedanken daran, dass ich seit über 25 Tagen nicht mehr in meinen Laufschuhen steckte😭😭😭)

Doch leider wurden meine Schmerzen beim Laufen, Stehen, Leben so stark, dass ich meine für Oktober geplante Operation vorziehen musste. Ja, du liest richtig... ich hatte diese OP im Oktober NACH meinem Halbmarathon geplant. Aber wie gesagt, die Schmerzen wurden nun so stark, dass ich auch mein Training öfter abbrechen musste, da ich das Gefühl hatte, meine Beine würden brennen, stechen, platzen oder einfach abfallen. Das Ende vom Lied ist nun, dass ich am 18.07.2018 auf dem OP-Tisch lag und mich von den Schmerzen erlösen lies. (Also von den Schmerzen, die durch meine Krankheit verursacht wurden, die postoperativen Schmerzen kamen ja... postoperativ😬)

Aber was verursachte denn meine Schmerzen, die soooo schlimm waren, dass ich mich sogar operieren lassen musste? Meniskus? - Kreuzband?, oder eine andere "ehrenvolle" Sportverletzung, wo man behaupten könnte: "Sie gab einfach alles beim Sport!"

Nein! und Nein! Ich litt an keiner Sportverletzung! (Man, ich hab mich doch immer gestretcht!!! - Leute, beim Sport ist Stretching ALLES!!!)

Der Grund für meine Schmerzen ist/war eine Fettverteilungsstörung aka Lipödem... der Albtraum einer jeden Frau würde ich mal behaupten... besonders derjenigen, die mal an einer Essstörung litten...(Ja Schicksal, danke für nichts an dieser Stelle...)
Ich will hier nicht ins Detail gehen und diese "Krankheit" erklären, es gibt im Netz und auf YouTube genug Infomaterial, da muss ich meinen Senf nicht auch noch dazu geben!
Fakt ist, dass ich noch eine Woche auf Sport verzichten soll/muss/werde(?) - eine weitere Woche kein Laufen, kein Halbmarathontraining...

WAS? KEIN HALBMARATHONTRAINIG?!

Jep, auch hier liest du richtig...Ich musste nach der OP mindestens (😏ja klaaaar…) 4 Wochen auf Sport verzichten. Und das heißt auch, dass ich vier... VIER Wochen nicht trainieren konnte/kann,

Was heißt das für meinen lang geplanten, heißgeliebten Halbmarathon in Kölle???

Nun, ich will es trotzdem versuchen, die 21km zu laufen! Ich WILL versuchen, die verlorenen vier Wochen aufzuholen!
Die einen mögen mich jetzt für verrückt erklären, aber es ist mein Ziel... nein, DAS Ziel 2018. Ich habe mich schon lange darauf vorbereitet und werde jetzt nicht alles hinwerfen!
Wie heißt es so schön: "Was einen nicht umbringt, macht einen stärker."?! - Demnach müsste ich eigentlich am Ironman teilnehmen.😆

So, das war ein kleines Update zum Thema "Lebt sie noch?".
Ja, ich lebe noch und ich denke, dass meine tolle Kompressionshose aka Panzer mich auch noch die kommenden 3 Wochen so gut schützten wird, dass ich überleben werde, um neue interessante Posts zu verfassen....

*KEEP ON HEALING*💪

Samstag, 30. Juni 2018

Ein toller Monatsabschluss

Oh ja, wie lange hatte ich mich auf diesen Tag, ehm, Abend gefreut: den 29.06.2018!

Denn diesen Freitag fand der SportScheck Run in Aachen statt.... für mich als bekennende Wahl-Aachenerin natürlich ein absolutes Muss 😍 Es standen mal wieder 10km auf dem Plan. 10.000m durch meine geliebte Stadt, die Heimat meines geliebten Schatzis^^

Ich war mal wieder extrem aufgeregt, denn 10km sind ja schon... naja, 10km 😁 Da der Lauf gegen 21:15 Uhr statt fand, kann man sich ja vorstellen, wie der Tag so für mich lief:

Hummeln im Hintern und Aufregung ohne Ende... Denn auch wenn ich in meinen Trainings "locker" eine zweistellige Kilometerzahl erreiche, ist es doch immer etwas anderes, diese Zahl bei einem Wettkampf abzuspulen! Die Motivation ist da eine ganz andere. Ich hatte zwar nicht die Intention, eine krasse Zielzeit zu erreichen, aber ich muss zugeben, dass ich mir schon wünschte, unter 1h die 10km zu schaffen... und jep, es hat geklappt^^ - 58min habe ich gebraucht, um 4x2,5km durch die Domstadt zu flitzen^^ YAY *purer Stolz* Das sind dann die Momente, wo ich merke, wie viel mir der Laufsport bedeutet und wie glücklich mich dieser Sport  macht. Auch die Trainingsfortschritte motivieren mich sehr! (Erinnern wir uns an meinen ersten 10km Lauf, da habe ich 63min gebraucht... also irgendwas scheine ich im Training ja richtig zu machen)

Als ich dann meine Finisher-Medaille bekommen habe, war die Freude noch viel größer! - Ich sag ja, seit dem Eschweiler Volkslauf hat mich das Medaillenfieber gepackt!

Insgesamt war der SportScheck Run 2018 eine super Veranstaltung! Sowohl die Strecke, als auch die Leute verbreiteten eine einmalige Stimmung! Vom Aufwärmprogramm bis hin zum verdienten "Läuferbierchen" (alkoholfrei natürlich) hat einfach alles gepasst!

Aber genau das sind die Erinnerungen, die den Laufsport ausmachen: du trainierst auf dein Ziel hin und es ist einfach klasse, wenn du über dich hinauswächst und du merkst, dass du alles schaffen kannst, wenn du an dich glaubst! Die Stimmung im Zieleinlauf ist einfach der Hammer! Jubelnde Menschen, die mit dir den Moment des Siegens teile... das ist unbeschreiblich schön!

Ich kann mir ein Leben ohne Laufen nicht mehr vorstellen, zumindest nicht ohne mein Aachen und erst recht nicht ohne meinen Aachener Schatz❤

KEEP ON RUNNING💖✌
Mädchen mit Medaille
stolz mit meiner 2.Medaille^^


So wird das Halbmarathontraining zum Kinderspiel

wer lieber guckt, statt liest, hier meine Buchrezension auf Youtube  Ach ja, die Laufsaison hat begonnen und somit vielleicht auch die Su...